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Musik und Technik

Sabine Sanio und christian Scheib (Hg.)
Das Rauschen

Das Rauschen ist ein nur schwer zu fassendes Phänomen. Heute hat es fast den Anschein, als hätte es sich aus einer Spezialdisziplin der Physik, der Akustik, hinüber geschlichen in die Neue Musik, wo es sich mittlerweile offensichtlich fest eingerichtet hat. Doch man trifft es ständig zur gleichen Zeit an den verschiedensten Orten, nämlich immer noch in der Akustik und in der Nachrichtentechnik, außerdem auch in der Informationstheorie, in den Medienwissenschaften und in der Philosophie. Und in jedem Fall vereint dieses Thema viele der Gemeinsamkeiten, die die Musik seit jeher mit den Naturwissenschaften und der Mathematik verbindet.

Aus dem Inhalt:
G.X. Jupitter-Larsen: Next Stop, A Hundred and Third Street;
Barbara Becker: Rauschen und Sinnlichkeit;
Stefan Heidenreich: Rauschen, filtern, codieren – Stilbildung in Mediensystemen;
Max Peter Baumann: Rauschen im Kopf;
Rüdiger Safranski: Das Grundrauschen der Existenz;
Sabine Sanio: Das Rauschen: Paradoxien eines hintergründigen Phänomens;
Christian Scheib: Die indiskrete Arbeit am Realen. Das Rauschen ist die Musik;
Peter Weibel: Geräusche, Rauschen, Schall und Klang;
Martha Brech: Rauschen: Zwischen Störung und Information;
Willibald Riedler: Techniken des Nachrichtenrauschens;
Friedrich Kittler: Vers une musicologie concrète. Bemerkungen zu Richard Voss;
Richard F. Voss und John Clarke: 1/f Rauschen in der Musik: Musik aus Rauschen 1/f-Rauschen;
Robert R. Höldrich: Auf der Suche nach dem Rauschen.

150 S., Pb., € 15.–, 3-923997-66-3

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