Marcus Zagorski

Adorno and the Aesthetics of Postwar Serial Music

Adorno kritisierte die serielle Musik der Nachkriegszeit – und prägte doch das Denken ihrer Komponisten.

Adorno and the Aesthetics of Postwar Serial Music untersucht das Verhältnis zwischen Theodor W. Adornos Musikphilosophie und der seriellen Musik der 1950er- und 1960er-Jahre. Marcus Zagorski beginnt mit Adornos Denkgrundlagen – Hegels Geist, Max Webers Rationalisierung, der Dialektik der Aufklärung und der Philosophie der neuen Musik – und liest dann seine beiden zentralen Essays zur Nachkriegsmusik, „Das Altern der neuen Musik“ und „Vers une musique informelle“, vor dem Hintergrund ihrer Rezeption unter den Komponisten.

Im Mittelpunkt steht die Kompositionstheorie von Pierre Boulez, Luigi Nono, Dieter Schnebel und György Ligeti. Sie verbanden Material und Technik mit dem Glauben an historischen Fortschritt – eine Denkfigur, die Zagorski auf Adorno, aber auch auf das kulturelle und politische Umfeld nach 1945 zurückführt. Das letzte Kapitel verfolgt, wie diese Ästhetik weiterwirkt: bei Carl Dahlhaus und bei Claus-Steffen Mahnkopf.

Eine musikwissenschaftliche Monografie mit Bibliografie und Register, in englischer Sprache.

Print: 136 S., Pb., € 20,00, 978-3-95593-124-7
Sprache: English

Gewicht: 0,34 kg

20,00 €

inkl. 7 % MwSt.

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